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- 17. - 19. 8. Nach den Buserfahrungen nach
Agra wollen wir doch wieder mit dem Zug weiterfahren. Für 22.00 Uhr ist die Abfahrt nach
Varanasi vorgesehen, doch am Bahnhof erfahren wir, dass der Zug 8 Stunden Verspätung hat.
Die Inder nehmen dies gelassen hin und suchen sich in der Wartehalle einen Schlafplatz.
Wir suchen uns ein Hotel und fahren um 5 Uhr mit der Riksha wieder zum Bahnhof. Dort
erfahren wir, dass sich die Abfahrt noch um einige Stunden verzögert. Um 9 Uhr geht es
endlich los. Anstatt der geplanten Nachtfahrt im Schlafabteil sitzen wir wieder einmal bei
Tag im Zug. Der Blick auf die Dörfer im Gangestal entschädigt jedoch für vieles. Mitten
in der Nacht erreichen wir Varanasi. In einem einfachen Guesthouse direkt bei den
Verbrennungsghats fallen wir müde in die Betten. Gleich am Morgen lädt mich ein
geschäftstüchtiger Bootsführer zur Besichtigung eines Verbrennungshauses ein. Danach
mieten wir ihn für eine zweistündige Fahrt am Ganges. Durch das herrschende Hochwasser
reicht der Fluss teilweise bis zum ersten Stock der Häuser. Nach einer Stadtrundfahrt
müssen wir schon wieder zurück zum Bahnhof. Weil aber auch der Zug nach Delhi 8 Stunden
Verspätung hat, können wir uns noch eine Seidenfabrik in Varanasi anschauen.
- 20. 8. Mit 12 Stunden Verspätung
erreichen wir wieder Delhi. So haben wir nur mehr wenig Zeit für die Vorbereitung unseres
letzten Reiseabschnittes, einer 12tägigen Fahrt durch Rajastan.
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